Einführung

Die Blepharoplastik (Augenliderchirurgie) wird seit den 70er Jahren praktiziert, seit damals haben eine Vielzahl von Männern und Frauen Vorteil von den Ergebnissen dieses Eingriffs gezogen.
Sinn und Zweck dieses Eingriffs ist die Entfernung von überschüssiger Lidhaut und Fettgewebe im Bereich der oberen und unteren Augenlider. Dieser Überschuss von Haut und Fettgewebe führt zur Verringerung des Blickfeldes, Erscheinung von Falten und Tränensäcken, was der Gesamterscheinung des Gesichts ein müdes Aussehen zeigt.
Die Lidkorrektur kann am Unter- oder Oberlid separat oder zusammen, während der selben Sitzung, dürchgeführt werden. Ebenfalls kann sie einem Gesichtslifting angeschlossen werden.

Welche Patienten kommen für eine Blepharoplastik in Frage

In der Regel eignet sich diese Operation bei Patienten ab dem 35. Lebensjahr, aber natürlich kann diese schon früher angewandt werden, wenn es der Fall ist. Kontraindikationen sind Schilddrüsenüberfunktion, kardiovaskuläre Krankheiten, Diabetes, ophthalmologische Erkrankungen wie z.B. das Ablösen der Netzhaut oder der grüne Starr.

Operationsrisiken

Komplikationen sind bei keinem chirurgischen Eingriff auszuschliessen. Wenn die Operation von einem erfahrenen plastischen Chirurg durchgeführt wird, sind Komplikationen selten und gering. Es gibt unter den Patienten grosse Unterschiede was den Heilungsprozess betrifft, so kann man das Ergebnis nie vollständig vorhersehen.
Als geringe Komplikationen können Doppel- oder Nebelsichtigkeit für ein paar Tage nach der Operation erscheinen. Wenn mehr Haut als notwendig entfernt wurde kann es zum "Ektropium" kommen, d.h. die Auswärtskehrung der Unterlider was das Schliessen des Auges verhindert. Vor der Operation sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen, der ihre Sicht und die Tränenausscheidung untersucht.

Anweisungen